Sonntag, 29. April 2012

Stofflichkeiten -Zwischenstand

Zwei Daseinszustände: Ordnung und Chaos.
Zwei Seiten eines Quilts: ZEN und Srapps.


ZEN: alles selbst gefärbt (außer Umrandung)


Scrapps: Reste aus mehr 10 Jahren Patchwork.

Mittwoch, 25. April 2012

Me (We) Made Mittwoch

Gestatten: Eulalia

eine Spielerei vom Lieblingstöpfer.
Sie "frisst" sogar "Mäuse". Im Moment füttern wir sie mit Kupfer. Und wenn sie so richtig vollgefressen ist, müssen wir sie nicht mal schlachten, dürfen bloß den Schlüssel für das im Boden eingebaute Schloss nicht verbummeln :-)

 

Und das ist mein Shizuku. Die Wolle ist selbst gesponnen aus einem Batt in den tollsten Herbstfarben. Verzwirnt mit Nähgarn. 


Leider mag mein Fotoapparat die Farben nicht so richtig...


Nun geht das Teil witterungsbedingt erst einmal in die Sommerruhe, doch ich freue mich schon auf den Herbst, die pollenfreie Jahreszeit des indian summer.

Noch viel mehr zum MMM findet Ihr hier.

Freitag, 20. April 2012

Die Welt ist ein Dorf...

... sagt man so. Stimmt aber.
Beim Finale vom Frühjahrsjäckchen-Knitalong war ich total begeistert von Malou`s Modell. Raglan von oben kenne und liebe ich. Aber die "contiguous sleeve method"? Noch nie was davon gehört. Herr google weiß einige Antworten, aber klar, alles auf Englisch. Nun gut - oder auch nicht. Beim Stöbern auf Ravelry fand ich eine freie Anleitung(auf Englisch) für einen Pulli nach dieser Methode. Und als ich das Bild  der Designerin sah, wußte ich: Die Welt ist ein Dorf. Astrid wohnt schätzungsweise 1 km Luftlinie von mir entfernt:-))
Gerade eben habe ich die Anleitung auf Deutsch per email bekommen. Dem zweiten Frühjahrsjäckchen-Projekt steht nun nicht mehr im Wege. Und ich frage mich die ganze Zeit, warum zum Geier scheue ich eigentlich so sehr die englischen Anleitungen?


Vielleicht mach ich es dieses mal so: ich stricke nach der englischen Anleitung und schaue, wenn ich nicht weiterkomme, auf die deutsche.

Anderes Thema: Auch wenn meine Kinder lange groß sind, die "Herdprämie" also kein Thema für mich ist, regt mich diese puppendumme Frau Ministerin auf. Lest bitte hier und hier. Ich habe überhaupt nichts gegen Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen. Aber viele haben eben keine Wahl, weil keinen Kita-Platz. Und ich hätte gerne gleichen Lohn für gleiche Arbeit!!!

Mittwoch, 18. April 2012

MMM

So richtig glücklich war ich denn doch nicht mit diesem Kleid. Vor allem seit ich mich in den großen Spiegeln unseres Theaterfoyers gesehen habe. Irgendwie ziemlich "vorderlastig".

Und so fand am Wochenende die Metamorphose vom Burda- zum Ottobre-Modell statt. Übrigens die zweite, bei der der Stoff des ursprünglichen Modells ausreichte. Aus "sackartig" wurde figurbetont. Mein Frühlingsjäckchen passt perfekt zu diesem Etuikleid.



Modell: Nelli/ Ottobre design woman 2/2012

Mehr vom MMM findet Ihr hier.

Edit: Leider ist das Foto ohne Jacke unscharf geworden. Wird dann zum nächsten MMM nachgereicht :-)

Montag, 16. April 2012

Finale


 

Geschafft! Bin schon seit einer Woche fertig. Es war aber doch gut, dass es diesen Zieltag gab. Wer weiß, wie viele Socken und Tücher ich sonst dazwischen geschoben hätte. Und mein Spinnrad staubt auch so langsam ein. Der Lohn der Konsequenz ist ein wunderschönes Frühjahrsjäckchen, durchaus bürotauglich, aber auch für laue Sommerabende. Vielen Dank liebe Cat für die großartige Idee zu
diesem Knitalong.





Die Ergebnisse der anderen Teilnehmerinnen findet Ihr hier. Viel Spaß beim Schauen.

Mittwoch, 4. April 2012

Auf der Suche...

... nach dem ultimativen Basic-Shirt-Schnitt.

Habs endlich eingesehen: die Schnittführung von Burda und meine Figur sind einfach nicht kompatibel. Bis Gr. 42 sollte man keine weiblichen Rundungen haben, ab Gr. 44 sind die Sachen alle irgendwie sackartig. Ich war es leid, immer wieder nur naja-geht-einigermaßen-Klamotten zu fabrizieren.

Nun also neuer Versuch. Diesmal mit Schnitt Nr. 16 aus der aktuellen Ottobre design woman. Den Ausschnitt habe ich von vornherein verkleinert. Bei den Ärmeln habe etwas gebastelt, mich am Ende gegen die Framilon-Variante entschieden und Ärmel aus einem Stück gefertigt.

Verwendet habe ich eines der fast nie getragenen sackartigen Burda-shirts. Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend. Der Schnitt schnell genäht mit viel Platz für Ideen und Fantasie. Da werde ich wohl demnächst mal im örtliche Stoffladen vorbei schauen.

Weitere Ergebnisse des MMM findet Ihr wie immer hier.